Ausgehend vom Bedeutungsverlust des klassischen Normalarbeitsverhältnisses und der Zunahme neuer Beschäftigungsformen untersucht Flex4Work die Wirkungen unterschiedlicher Flexibilisierungsstrategien der Arbeit - insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Stammbelegschaft und Zeitarbeitnehmern.

Interdisziplinär angelegt werden die betriebswirtschaftlichen, psychologischen, rechtlichen und gesundheitlichen Wirkungen und Einflussfaktoren verschiedener Flexibilisierungsstrategien in der Metall- und Elektroindustrie erhoben, bewertet und verallgemeinert.

Im Zuge der zunehmenden Flexibilisierung der Erwerbstätigkeit steht die Balance zwischen Stabilität und Flexibilität für Personen und Institutionen im Zentrum der Forschung. Es gilt, die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und zu fördern, ohne die gesundheitliche und soziale Integrität von Beschäftigten und Familien zu verletzen.

Das Projekt behandelt drei zentrale Fragestellungen:

  1. Wie viel Stabilität ist für Stamm- und Zeitarbeitsbelegschaft erforderlich, wie viel Flexibilität ist zumutbar?
  2. Wie lässt sich im Bereich der Beschäftigung in beiden Bereichen eine Balance von Stabilität und Flexibilität in Unternehmen herstellen?
  3. Wie lässt sich diese Balance vor dem Hintergrund zunehmender Flexibilisierung für beide Belegschaften optimieren?