Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Kramer betreibt das Institut für Hygiene und Umweltmedizin umfangreiche Forschungsarbeiten im Bereich der Qualitätssicherung bezüglich Krankenhaushygiene. Sein Institut beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit Fragen der Umweltbelastung sowie der Arbeitsplatzgestaltung und deren Auswirkungen auf das Stresserleben von Beschäftigten.
Jede Dynamisierung und Flexibilisierung traditionell stabiler Systeme ist mit Herausforderungen und Belastungen verbunden. Ziel der Arbeiten des Teilvorhabens ist die differentielle Analyse der Auswirkungen unterschiedlicher Flexibilisierungsstrategien auf Arbeitnehmer anhand ausgewählter gesundheitlicher Risiken und Schutzfaktoren. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung und Evaluation eines der allgemeinen Fragestellung angepassten Gesundheitskonzepts in seiner Beziehung zur Arbeit und zur Vereinigung von Arbeit und Leben (work-life-balance).
Dabei gilt die Erfassung von Stress mittels psychologischer Messinstrumente in der Verbindung zu bewährten klinischen Parametern als ein Novum. Hierzu werden nicht nur individuelle Resilienzen und Vulnerabilitäten in konkreten stabilen und flexibilisierten Arbeitsprozessen analysiert, sondern es wird auch das Zusammenspiel von betrieblichen und externen sozialen Stützsystemen untersucht. Ein Schwerpunkt der Verwertung wird darin bestehen, aus einem Muster von individuellen Gesundheitszuständen, Life style, Ernährung sowie soziale Rahmenbedingungen Vorschläge zur Gestaltung von gesundheitsförderlichen Strukturen im Übergangsfeld von Organisation und sozialer Umwelt anzuregen und dabei auch moderne Formen der Telemedizin ins Kalkül einzubeziehen.
Kontakt:
Institut für Hygiene und Umweltmedizin
Walter-Rathenau-Str. 49A
17487 Greifswald
Tel: 03834-515548
kramer(at)uni-greifswald.de
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